Historie des Turniers

Zwei Jahre nach der Gründung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am 18. Januar 1953 erfolgte, wurden erstmals Internationale Deutsche Badmintonmeisterschaften ausgetragen. Gastgeber der Premieren-Veranstaltung im März 1955 war ebenso wie in den folgenden Jahren bis einschließlich 1962 die damalige Hauptstadt Bonn.

Ab 1963 wurde das Turnier an wechselnden Orten ausgetragen. „Spitzenreiter" als Gastgeber ist Mülheim an der Ruhr mit insgesamt 21 Austragungen (bis einschließlich 2019) vor Duisburg (10).

In Mülheim an der Ruhr spielten die Top-Stars von 1975 bis 1977, von 1980 bis 1982 sowie zuletzt von 2005 bis 2019 um die begehrten Titel. Im Jahr 2020 sind die weltbesten Badmintonasse damit zum insgesamt 22. Mal anlässlich des für den DBV bedeutsamsten Turniers zu Gast.

Deutsche Athletinnen und Athleten standen in der Kommune im Ruhrgebiet zuletzt 1975 ganz oben auf dem Siegerpodest. Dafür durfte sich das heimische Publikum damals gleich über Platz eins in zwei Disziplinen freuen: Brigitte Steden und Marieluise Zizmann gewannen bei den 20. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland die Damendoppel-Konkurrenz, zudem setzte sich Marieluise Zizmann an der Seite von Wolfgang Bochow im Mixeddoppel durch.

2020: 63. Auflage in der Geschichte

Die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland 2020 in der innogy Sporthalle sind die insgesamt 63. seit der Premiere 1955 in Bonn. Seitdem fand das für Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamste Turnier mit Ausnahme von 1970, 1979 und 1998 jedes Jahr statt.

In Mülheim an der Ruhr durften sich die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland auch zum ersten Mal in ihrer Geschichte „Open“ nennen: 1981 wurde erstmals ein Preisgeld ausgeschrieben, welches jenes im Amateurbereich weit überstieg. Damals spielten die Top-Stars um insgesamt 20.000 DM.

Von 2005 bis einschließlich 2010 waren die YONEX German Open Badminton Championships mit 80.000 US-Dollar dotiert. Von 2011 bis 2017 betrug das Preisgeld 120.000 US-Dollar, 2018 und 2019 wurden in Mülheim an der Ruhr 150.000 US-Dollar ausgeschüttet. 2020 sind 170.000 US-Dollar vorgesehen und 2021 beläuft sich die Prämie sogar auf 200.000 US-Dollar.

Die Gewinner von 2013 bis 2019

Die Gewinner von 2019
HE: Kento Momota (JPN/Nr. 4)
DE: Akane Yamaguchi (JPN/Nr. 2)
HD: Hiroyuki Endo/Yuta Watanabe (JPN/Nr. 2)
DD: Du Yue/Li Yinhui (CHN/Nr. 8)
MX: Seo Seung Jae/Chae Yujung (KOR/Nr. 8)

Die Gewinner von 2018
HE: Chou Tien Chen (TPE/Nr. 4)
DE: Akane Yamaguchi (JPN/Nr. 1)
HD: Takuto Inoue/Yuki Kaneko (JPN/Nr. 6)
DD: Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (JPN/Nr. 3)
MX: Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie (MAS/Nr. 3)

Die Gewinner von 2017
HE: Chou Tien Chen (TPE/Nr. 6)
DE: Akane Yamaguchi (JPN/Nr. 2)
HD: Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (DEN/Nr. 4)
DD: Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (JPN)
MX: Zhang Nan/Li Yinhui (CHN/Nr. 8)

Die Gewinner von 2016
HE: Lin Dan (CHN/Nr. 2)
DE: Li Xuerui (CHN/Nr. 2)
HD: Ko Sung Hyun/Shin Baek Cheol (KOR/Nr. 6)
DD: Huang Yaqiong/Tang Jinhua (CHN)
MX: Ko Sung Hyun/Kim Ha Na (KOR/Nr. 1)

Die Gewinner von 2015
HE: Jan Ø. Jørgensen (DEN/Nr. 1)
DE: Sung Ji Hyun (KOR/Nr. 1)
HD: Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (DEN/Nr. 4)
DD: Christinna Pedersen/Kamilla Rytter Juhl (DEN/Nr. 2)
MX: Mads Pieler Kolding/Kamilla Rytter Juhl (DEN/Nr. 6)

Die Gewinner von 2014
HE: Arvind Bhat (IND)
DE: Sayaka Takahashi (JPN/Nr. 6)
HD: Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (JPN/Nr. 8)
DD: Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi (JPN/Nr. 1)
MX: Robert Blair/Imogen Bankier (SCO)

Die Gewinner von 2013
HE: Chen Long (CHN)
DE: Wang Yihan (CHN)
HD: Chai Biao/Hong Wei (CHN)
DD: Jung Kyung Eun/Kim Ha Na (KOR)
MX: Shin Baek Choel/Jang Ye Na (KOR)

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